Würdest du dich heiraten?

Immer öfter hört und liest man davon, dass sich Menschen selber heiraten, manche mit Kirche und Zeremonie und allem drum und dran… In sich selber Frieden, Harmonie, Ganzheit finden…
Meine Kollegin Anke Oltmann (JinShin Jyutsu) hat einen wunderbaren Artikel verfasst, den ich gerne hier zitieren möchte:

Wir leben in einer polaren Welt und sind täglich mit vielen Informationen konfrontiert. Statt auf das zu schauen, was nicht funktioniert, was uns unglücklich macht, was fehlt oder womit wir unzufrieden sind, erinnert uns Mary Burmeister Begründerin von Jin Shin Jyutsu), aber sogar Sprichworte wie: „das halbvolle Glas betrachten, nicht das halbleere“ sinngemäß immer wieder daran: „Lege deinen Fokus auf die Harmonie.“

Du kannst dir also jederzeit, egal wie schlimm es gerade scheint, mit folgenden Fragen weiterhelfen:

  • Was brauche ich in dieser Situation, um wieder mehr in Harmonie zu kommen?
    Z.B. welche Gedanken, welche Unterstützung, welchen Strom?
     
  • Welche Dinge sind in diesem Moment in Harmonie?
    Wo kann ich Harmonie sehen oder fühlen?
    Wie kann ich das vergrößern?

Es ist zugegebenermaßen nicht immer ganz leicht, etwas Harmonisches zu finden. Aber mit ein bisschen guten Willen lassen sich noch im gebrauchtesten Tag ein paar schöne Sekunden entdecken 😉

Da habe ich gleich eine gute Nachricht: Es gibt Menschen, die es sich zur Aufgabe machen, den schlechten Nachrichten der Welt hoffnungsfrohe und fröhliche Botschaften entgegenzusetzen. Wenn es dir mal nicht so leicht fallen sollte, in deinem eigenen Leben Harmonie zu entdecken, kannst du dir z.B. auf folgender Seite Anregungen holen:

Silvia Franz, die zusammen mit Willi Reitenbach diese Seite betreibt, ist übrigens auch Jin Shin Jyutsu-Praktikerin.

Am wichtigsten ist die Harmonie mit dir selber, dann kann dir alle Disharmonie im Außen nur wenig anhaben. Wie steht es damit bei dir? Würdest du dich heiraten??? Statt zu einem anderen Menschen „Ja“ zu sagen, haben sich viele entschieden, zu dem Menschen „Ja“ zu sagen, mit dem sie definitiv den Rest ihres Lebens verbringen werden.

Ihr Gelübde enthält das Versprechen, sich selbst zu achten, zu lieben und sich gut um sich zu kümmern. Oder wie eine der Frauen zitiert wird: „Meine Selbstheirat erinnert mich daran, konstant an mir zu arbeiten.“

Statt also weiter auf den einen Menschen zu warten, der einen glücklich macht, haben diese Menschen sich zunächst dafür entschieden, selber für ihr Glück verantwortlich zu sein.

IST SICH SELBER HEIRATEN NICHT EIN BISSCHEN…

Selbstverliebt? Egozentrisch? Bindungsarm? Will da nicht jemand einfach nur seinen Prinzessinnentraum ausleben?

Ja, natürlich, diese Aspekte können eine Rolle spielen und sind in jedem Einzelfall sicher zu hinterfragen.

Aber wie immer, wenn man etwas im ersten Moment vielleicht ein bisschen belächelt – es steckt doch dann meist ein kleiner Stachel mit einer Botschaft für uns hinten dran.

Wie ist das eigentlich bei uns selber? Wie halten wir es damit, uns selbst zu achten und zu ehren? Wie gehen wir mit uns im Alltag um? Wie behandeln wir den Menschen, als der wir jeden Morgen aufwachen und den ganzen Tag verbringen – und zwar bis zum allerletzten Tag unseres Lebens?

Ist unsere Liebe und Wertschätzung uns selber gegenüber so groß, dass wir uns – falls wir jemals in die Verlegenheit kämen – selber heiraten würden? Stehen wir zu uns, unseren Stärken und unseren Schwächen? Können wir unsere eigenen Macken ertragen? Haben wir ein tröstendes Wort für uns selber, wissen wir, was uns gut tut, umsorgen wir uns, wie wir es für einen geliebten Partner tun würden?

KOMMEN DIE ANDEREN DANN NICHT ZU KURZ?

Das Ja-Sagen zu sich selber schließt überhaupt nicht aus, auch zu anderen Ja zu sagen. Es muss nicht egoistisch sein, zunächst sich selber zu lieben.

Ganz im Gegenteil ist die Akzeptanz von sich selber eine Voraussetzung für gut funktionierende Beziehungen im Außen. Die Autorin Eva-Maria Zurhorst bringt es in ihrem viel gelesenen Buch im Titel so auf den Punkt: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.

Wer von uns wünscht sich nicht eine Partnerschaft mit einem Menschen, der sich mit sich selber wohl fühlt, um seine Bedürfnisse weiß und nicht andere für deren Erfüllung verantwortlich macht, sondern sich selber um seine Harmonie kümmert?

Was könnten wir also Besseres tun, als uns selbst zu mögen, wenn wir glückliche Beziehungen zu anderen haben wollen?

EINE LIEBESERKLÄRUNG an den Energiepunkt der Liebe

Das Thema einer gesunden Selbstliebe ist ein zentrales für den Menschen und findet sich daher auch in vielen Religionen und Philosophien wieder.

So wundert es nicht, dass auch im Jin Shin Jyutsu eins unserer „Sicherheits“-Energieschlösser den exklusiven Auftrag hat, sich um unsere Selbstliebe zu kümmern. Es ist unsere 13 – völlig passend auf Höhe des Herzens oberhalb der Brust beheimatet -, die sagt: „Liebe deine Feinde – auch und gerade die unangenommenen Teile in dir selber“.

Alles, was mit mangelndem Selbstwert, Selbstzweifeln oder gar Selbsthass zu tun hat, Menschen, die sich nicht liebenswert fühlen und nur Kritik für sich selber übrig haben – hier hat die 13 ihre große Stunde, um das zu befrieden!

Immer, wenn wir das SES 13 halten, strömen, stellen wir uns selber die Frage: „Stehe ich zu mir? Liebe ich mich so, wie ich bin? Würde ich mich heiraten?“ Die 13 hilft uns dabei, dann ganz viele gute Gründe zu finden, warum wir unbedingt „Ja“ sagen sollten.

Je freier die Energie durch unseren Brustkorb und die 13 fließen kann, desto mehr werden wir vor allem fühlen, wie schön es ist, sich seine Schwächen zu vergeben und liebevoll und gnädig mit sich selber umzugehen. Einfach in einer Liebe zu baden, die nichts mit Narzissmus und Eitelkeit zu tun hat.

Um diesen Punkt der Selbstliebe zu aktivieren müssen wir nur unsere Hände auf diesen Punkt legen und die Wirkung wird nicht ausbleiben!

Gefällt Ihnen dieser Blog? Dann erzählen Sie es bitte weiter!

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email