the circle of life…

Wie schnell wir uns ins „Tun“ flüchten, merke ich jedes Mal, wenn ich mit Barbara, meinem wunderbaren Work-Buddy arbeiten darf. Tun können wir Menschen viel besser als warten, aushalten, uns hingeben… Zusammen finden wir in jeder „Work of Byron Katie“ immer eine Türe, die uns aus der Tretmühle bringt.

Heute war es für mich wie eine Offenbarung, wieder ganz klar zu erkennen, dass es nicht das TUN ist, das uns in den Fluss bringt, sondern das Vertrauen darauf, dass das Leben IMMER fliesst, auch wenn wir hartnäckig, engstirnig und verbissen versuchen, unseren Fluss und meist auch den der anderen, zu kanalisieren und krampfhaft anzutreiben.

Mutter Natur ist unser grosses Vorbild, unsere tägliche Sicherheit, dass es sich lohnt, zu vertrauen, loszulassen, sich hinzugeben!
Ich wollte heute „an den Schneeglöckchen ziehen“, das Rad schneller drehen, die Wärme bewusst in den Adern wahrnehmen, damit ich auch das pulsierende Leben wieder spüren kann… Dabei muss ich mich gar nicht anstrengen! Der Frühling kommt immer, die Bewegung findet auch dann statt, wenn ich sie nicht sehe, die Krokusse machen sich im gefrorenen Boden bereit, die Tulpenzwiebeln regen sich… das Rad dreht sich im ewigen Kreis, ohne dass wir etwas dazutun müssten. Unsere Welt, unser Leben ist im Fluss, unaufhörlich, und ich muss gar nichts, ausser diesem Fluss zu vertrauen!

Hier finden wir die Sicherheit, nach der wir so gerne suchen und greifen möchten: Sicher ist, dass „es“ fliesst, dass der Lebenskreis sich kontinuierlich dreht und wir immer dort sind, wo wir sein sollen…

Das tröstete mich heute wirklich, liess mich aufwachen aus meinen trüben Gedanken, liess meine Welt auf einen Schlag bunt werden und versichert mir: alles ist im Fluss! Alles ist ok!

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