Hund mit Knochen

Juhuiiii, etwas zum Teilen!

Ich habe mal wieder ein paar Ergänzungsfragen zur TCM Ernährung 🙂

Bei der Vermeidung von Südfrüchten (Bananen und Orangen) ist sicherlich auch die aktuelle Clementine gemeint oder? Ich esse nämlich mindestens eine davon pro Tag und habe in den letzten Tagen immer wieder kalte Füsse die nur sehr langsam wieder warm werden unter einer Decke oder so. 

Und mal wieder eine Frage zum Thema Brot: Ich habe ein sehr feines Früchtebrot entdeckt. Ist ein Früchtebrot bekömmlicher und weniger verschleimend als ein herkömmliches Brot? Ich denke sicher nahrhafter aufgrund der enthaltenen Trockenfrüchte und Nüssen. 

Guten Morgen liebe V.

herzlichen Dank für deine Fragen. Es macht mir immer besondere Freude, zu erkennen, dass meine Infos gelesen werden. Die Südfrüchte, ja, da sind alle Früchte gemeint, die dort wachsen, wo es aktuell SOMMER ist. Es ist ganz einfach, denn das Saisonale an Früchten ist Ziel, uns das zu geben, was nötig ist. Im Sommer kühlen uns die Nahrungsmittel, im Winter wärmen sie. Alles, was im „Sommer“ wächst, kühlen uns, vor allem, wenn wir sie im „Winter“ essen. Es kann gut sein, dass es mir deinen kalten Füssen zusammenhängt. Das musst du austesten. Ich würde den Ingwertee mal miteinbeziehen, denn so kannst du die geliebte Clementine dennoch essen, wenn der Ingwer dich wärmt und die Kühle der Clementine ausgleicht. Das Brot ist so verschleimend wie es feucht ist. Diese Konsistenz ist das, was bei uns Schleim verursacht, deshalb rät man auch, das Brot zu toasten, damit es eben nicht so feucht und damit im Körper nicht schleimig ist. Das ist auch beim Früchtebrot so, je nachdem, wieviel Mehl verwendet wurde. Ich denke jedoch und habe es so erfahren, dass die Nüsse und die Früchte ein Früchtebrot, auch wenn es Brot heisst, zu etwas anderem macht, vielleicht eher etwas, das wie ein Kuchen, zu etwas zählt, das man zum Seelenlächeln konsumiert und nicht als Mahlzeit. Du isst ja nicht 250 gramm auf einmal. Früchte“brot“ als eine Art Dessert genossen, ist bestimmt eine viel viel bessere Version als Kuchen oder Chrömli, weil es keinen industriellen Zucker enthält (meist keinen oder sicher weniger als Kuchen – weisser Zucker ist für den Körper, für die Milz schwer verdaulich). Nimm dieses feine Brot gern ohne die Idee, dir zu schaden, denn wenn du dazu noch einen bekömmlichen Tee trinkst, der leicht bitter ist, also etwas Schafgarbe, Wermut, Enzian… drin hat, dann macht dein Körper eine Welle. Verzicht ist ja bei den Chinesen keine Option und das finde ich grandios. Die Dosis macht das Gift und wir haben immer Möglichkeiten, auszugleichen, was vielleicht nicht ganz optimal ist, wie der Rettich zum Käsebrot, der Wermuttee zum Fondue und die Radiesli zum Raclette 😉 und immer dran denken, du isst ja nicht täglich Raclette… Ich brauche ab und zu mein Käsebrot, weil ich heute noch denke, es gibt nichts besseres… Aber 1 x in 2 Wochen? Kein Thema, oder? Alles Gute, viele liebe Grüsse und eine gute Zeit für Euch alle!!! Isabel (mit Hampi und Leo)


Gefällt Ihnen dieser Blog? Dann erzählen Sie es bitte weiter!

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email