frische Waldbeeren

Mutter Natur liess mich aus ihrer Fülle schöpfen! Ich durfte eine handvoll Heidelbeeren, bereits sonnenwarm pflücken und ebenso eine Handvoll Walderdbeeren, gerade genug, dass mein Mittagessen mit einem himmlischen Waldbeerjoghurt versüsst wurde!

frische Beeren, die roten und noch mehr die dunklen Beeren (Heidelbeeren, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren) unterstützen unsere Nierenkraft und unser Nieren-Yin enorm. Yin ist die Energie, welche uns verankert, welche für den Gegenpol zum Yang, zur Aktivität, zur Power bildet. Wenn unser Yin schwindet, wie es in den Wechseljahren zum natürlichen Prozess gehört, findet das Yang sen Anker nicht, schiesst in seiner Dynamik nach oben und beschert die Wallungen. Zum Yin gehören die Körpersäfte, von denen wir genug haben müssen (wie das Kühlwasser beim Automotor), damit wir nicht heiss laufen. Einen Yin-Mangel bekommt man nur schwerlich wieder in den Griff, weshalb es wichtig ist, unser Yin sorgsam zu behandeln. Warme Mahlzeiten, genügend Flüssigkeit, Pausen und Ruhezeiten, saftige Speisen und das Reduzieren von Kaffee und Alkohol helfen. UND eben, frische Beeren, so saftig und süss, dass sie unser Yin stärken!

Vor kurzem fragte mich eine Kollegin: „Was hat es eigentlich mit diesem Yin und Yang auf sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)? Ich kenne das Yin-Yang-Zeichen, aber welche Rolle spielt es in der TCM und vor allem in der Ernährung?“

Ich fand diese Frage richtig toll, denn diese Kollegin hat, ohne es zu wissen, nach dem Elementarsten schlechthin in der TCM gefragt. 

Ich kenne kaum jemanden, der das Yin-Yang-Zeichen nicht kennt. Eine schwarze Seite mit weißem Punkt geht wellenförmig in eine weiße Seite mit schwarzem Punkt über. Diese beiden Seiten stellen Yin (schwarz, dunkel, kalt, innen) und Yang (weiß, hell, heiß, außen) dar. Man kann sie sich vorstellen, wie zwei polarisierende Kräfte, die in einem dynamischen Gleichgewicht zueinander stehen und sie zeigen bildhaft, dass es immer einen Zusammenhang zwischen allen universellen Kräften gibt. Das eine bedingt immer das andere. Es gibt keinen Schatten ohne Sonne, keinen Tag ohne Nacht, keinen Mann ohne Frau. In jedem Zustand befindet sich bereits der Ansatz des Gegenpools. Diese Pole balancieren sich immer aus. Kommt jedoch diese Balance durch äussere Einflüsse wie Wetter oder Lebensstil oder durch innere Einflüsse wie Sorgen oder Verluste durcheinander, brauchen sie unter Umständen Unterstützung. Wir können mit unserer Ernährung ganz gezielt dafür sorgen, dass wir Yin und Yang wieder ausgleichen können, eventuell mit weiteren Massnahmen, je nachdem, wie gross die Diskrepanz zwischen Yin und Yang geworden ist. Je weiter die Schere auseinanderklafft, desto grösser sind die Beschwerden und umso intensiver wird die Wiederherstellung der natürlichen Harmonie zwischen diesen zwei Polen…

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