Feuer und Flamme!

ja, so ein Typ bin ich und mein Glück ist es, dass ich auch sehr motiviert bin, dass ich einen eisernen Willen an den Tag legen kann und mich damit schon oft ausgeknockt habe, aber eben auch schon viel Gutes in meinem Leben umgesetzt habe! Zum Beispiel mein 3-jähriges Studium in München zu Tierheilpraktikerin… Berufsbegleitend, wohlverstanden. Ohne mein inneres Feuer hätte ich das gar nicht schaffen können… oder meine Ausbildung zur TCM Ernährungsberaterin! Hier fand ich den Weg, meinem Körper wieder vertrauen zu lernen, den Bedürfnissen lauschen zu können. In meiner momentanen Situation kommt mir dieses „Lauschen“ sehr zu Gute!

Also, Glückwunsch für die Motivation des „Feuer-und-Flamme“, gleichzeitig kann dieses „Alles auf einmal“ auch schnell zur Schwäche umschlagen, und zwar dann, wenn ebenso schnell alles wieder beim Alten ist, weil die Veränderungen, die man angestrebt hat zu gross und zu radikal waren. (z.B. mit den Guten Neujahrsvorsätzen). Jede Veränderung ist anstrengend, ein zusätzlicher Aufwand im Alltag und somit das Erste, das wieder wegfällt, wenn der Alltag stressig wird.

In der Achtsamkeitsakademie beschrieb man es so:

Du fährst auf einem kleinen gemütlichen Boot durchs Leben. Wenn die See ruhig ist, hast du Zeit und Musse, kleinere Reparaturen an deinem Boot vorzunehmen, um es noch ein bisschen komfortabler einzurichten. So holst du dir eines Tages einen grossen Kühlschrank an Bord. Was für ein Upgrade! Deine Lebensmittel halten nun länger und du musst seltener fischen und an Land anlegen. Der Kühlschrank ist allerdings ein ziemliches Schwergewicht und das Boot hängt anfangs noch etwas schief auf die Seite. Du musst erst noch schauen, wie du dich mit dieser grossen Veränderung an Bord besser einrichten kannst, sie gut integrieren kannst, um das Gleichgewicht des Bootes wiederherzustellen. Bevor du allerdings dazu kommst, zieht ein Sturm auf, die Wellen werden höher und es gibt keinen Ausweg: um nicht unterzugehen, musst du den Kühlschrank über Bord werfen.
Das wäre dir mit einer Kühltasche nicht passiert…

Und so verhält es sich mit Veränderungen im Alltag. Fange mit kleinen Schritten an, integriere Neues in Baby-Schritten… Z.B. wenn du anfangen willst, langsamer zu essen und gut zu kauen, weil wir alle wissen, wie wichtig es ist, das Essen bereits gut vorbereitet auf seine Verdauungsreise zu schicken… Beginne nicht damit, jede Mahlzeit, jeden Bissen gut zu kauen. Denke aber daran, jede Mahlzeit EINEN Bissen gut zu kauen, 2-3 Tage später steigerst du dich…

Der Trick liegt darin, eine Aufgabe so klein zu machen, dass sie im Alltag keine Hürde mehr darstellt. Diesen Trick kann man auf alle Gewohnheiten anwenden.

Du musst nicht jeden Tag perfekt schaffen

Du musst gar keinen Tag perfekt schaffen!

Nimm es dir aber zur Challenge, es jeden Tag ein bisschen zu schaffen!

Der Einstieg in eine gesunde und heilbringende Ernährungsweise ist es, der Milz etwas Gutes zu tun. Sie ist der Motor unserer Verdauung. Sie muss auf Touren kommen, um die Verdauung zu bewältigen, wie ein Automotor, den man auch nicht in den roten Drehbereich quält, wenn er noch kalt ist. Wir jedoch machen genau das mit unserer Verdauung, wenn wir uns unser Frühstück aus dem Kühlschrank nehmen.

Der erste Schritt zum Wohlbefinden ist ein warmes Frühstück… Ein Rührei, ein Porridge, Beeren kurz in der Bratpfanne mit etwas Butter geschwenkt und heiss in einen Naturjogurt gemischt… Herrliche warme Frühstücksideen, die schnell umgesetzt sind und einem ein gutes Bauchgefühl schenken, das den ganzen Tag anhält.

Der Frühling wartet! Wer sich selber, seinem Körper gut tun will und eventuell ein paar Pölsterchen loswerden will, ohne zu hungern, der sollte diesen Tipp befolgen… Vielleicht einfach 2-3 x pro Woche und dann möglicherweise immer öfter?

Fragen zur Wohlfühlernährung beantworte ich gerne: info@orvil-fuer-mensch-und-tier.ch

Gefällt Ihnen dieser Blog? Dann erzählen Sie es bitte weiter!