Disziplin… gehört sie zum Essen?

Oft glauben wir, dass wir uns nur mit Strenge und Disziplin ändern können, um gesünder zu essen. Wir bemühen uns, die Süßigkeiten wegzulassen oder keine Chips mehr zu essen. Dabei sind wir meist nicht sehr freundlich mit uns, sondern behandeln uns wie ein strenger Lehrer ein Schulkind. Kennst du das?

Du sagst dann so Dinge zu dir wie: „Das ist ja typisch, du schaffst nie etwas. Du bist einfach unfähig. Lass es lieber, das wird eh nie klappen.“

Stelle dir mal vor, dass du das zu einem 8-jährigen Kind sagst. Denkst du, damit hilfst du ihm, sich weiter zu entwickeln, etwas zu lernen, zu wachsen? Ich denke, die Antwort ist klar. Dennoch glauben wir, dass wir das bei uns selber so machen müssen.

Heute möchte ich dir eine neue Sichtweise zeigen:

▶ Disziplin ja, aber nur darin, immer freundlich mit uns zu sein, egal was passiert. Auch wenn du dann doch wieder eine Tafel Schokolade runterschlingst, du bleibst immer nett und voller Mitgefühl mit dir selbst. Mit dieser Einstellung kannst du ungesunde Gewohnheiten viel nachhaltiger verändern – und es macht mehr Spaß!

▶ Disziplin ja, aber nur darin, immer dranzubleiben, egal was passiert. Woran dranzubleiben? Am Weg zu dir selbst und zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit. Wenn du dir selber versprichst, dass du du immer für dich da bist und dein Wohlbefinden an erster Stelle für dich steht und du immer weiter herausfinden wirst, was dir wirklich gut tut und dich gesund macht oder erhält, dann kannst du einfach nie scheitern. Du lernst, du entwickelst dich, du findest heraus, was für dich funktioniert und was nicht – und das ist wundervoll.

Was denkst du darüber?

Ich glaube, viele von uns haben die Angst, dass sie sich ohne Strenge nur noch gehen lassen würden und Pizza, Schokolade und Kuchen in sich reinstopfen, liegend auf dem Sofa, Netflix schauend. Doch das ist ein Irrtum. Wir Menschen sind nämlich so angelegt, dass wir uns entwickeln wollen und wachsen wollen. Selbst wenn du dann ein paar Tage so leben würdest, kommt sicher der Zeitpunkt, an dem du genug davon hast. Dann kannst du in Ruhe und mit Freude entdecken, welche Ernährung und welcher Lebensstil dir wirklich gut tut und dir entspricht.

Quelle: Katharina Ziegelbauer

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass diese Formen der erwähnten Disziplin, nämlich die: freundlich mit sich zu sein, sowie am Weg zu sich selber dranzubleiben, die einzig wirksamen Möglichkeiten sind, etwas bei sich selber zu verändern, egal in welcher Thematik. Gerade gestern habe ich mich mit Freunden auf einer schönen Wanderung darüber unterhalten, wie sich Süchte auf den Menschen auswirken, woher sie kommen und wohin sie gehen…

Ich habe durch die TCM gelernt, freundlicher mit mir selber zu sein und wie gut es dem Körper tut, wenn er die Nahrung bekommt, die er sich wünscht, egal ob diese Nahrung als Essen oder Nahrung als Information, als Medienkonsum oder wie auch immer daherkommt… Ich kann dich nur aufmuntern, dich auf diesen Weg zu begeben, der sich mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen befasst. Das Leben kann so viel leichter sein, als wenn Disziplin als Härte und Strenge ihren Platz im Leben einnimmt!

Melde dich, gerade, wenn du glaubst, süchtig zu sein, egal nach was, ich kann dir aus eigener Erfahrung bestimmt gut zur Seite stehen.

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