Die Natur schmiegt sich an… und wir?

Wenn das Leben einen etwas lehren möchte, braucht das mehr oder weniger Zeit. Bei mir auf jeden Fall. Schon seit einigen Wochen begegnet wir das Thema: es hat nichts mit mir zu tun… Ich nehme es nicht persönlich. –> Haha…oh, meist scheitere ich kläglich in den alltäglichen Situationen und nehme es eben doch persönlich oder reagiere so, dass die Situation sich nicht entschärfen kann…

Wenn ich nicht weiter weiss, mit der Nase an der Wand stehe, mich winde wie ein Wurm oder starr werde, wie ein Stein, dann muss ich in die Natur. Dort wird alles weich, dort findet die Seele Balsam, da kommt das aufgewühlte Herz zur Ruhe.

Die Bilder sprechen Bände, nicht wahr.

Die Natur kennt keine Härte, keine Blockade, nichts Starres…

Wenn ich so unterwegs bin, frage ich mich, was mich an einer Situation oder Person oder was es dann auch ist, am meisten betroffen hat. Dieses Thema wende ich dann auf mich selber an, frage mich, wo ICH denn so reagiere, wie mein Gegenüber… Meist finde ich schnell, wo der Hase im Pfeffer liegt. Es nützt nichts, jemaneem oder etwas Schuld zuzuweisen, denn es geht ja immer um meinen Seelen Frieden, nicht um den des anderen – zumindest nicht, was in meiner Angelegenheit steht.

Heute Morgen zog ich die Tageskarte: es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben…

Das heisst nicht, dass alle erlaubt ist und ich alles hinnehmen muss, aber ändern kann ich immer nur meine eigene Befindlichkeit und wenn ich mal gar nicht weiterkomme, versuche ich in die Schuhe des anderen zu schlüpfen. Der Perspektivenwechsel hilft.

Das Schwierigste im Moment ist jedoch, immer daran zu denken, dass es nichts mit mir zu tun hat…

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