Die gute Verdauung…Teil 1

Wie selbstverständlich nehmen wir hin, dass Nahrungsaufnahme und Nahrungsverwertung reibungslos funktioniert. Wenig Gedanken machen wir uns um das wie und warum. Der Körper wird es schon richten! Bis irgendetwas nicht so richtig funktioniert!
Im Mund fängt die Verdauung schon an! Er die erste Verdauungsinstanz und war nicht nur zum Zerkleinern der Nahrung, so dass ein Brei hinuntergeschluckt werden kann, sondern Voraussetzung ist dafür der Speichel. Die Speichelflüssigkeit wird in der chinesischen Medizin vor allem der Niere zugeordnet wie alles Flüssige im Körper aber auch die Milz reicht aus der Sicht der „alten Chinesen“ bis in den Mund Ist sie doch dafür verantwortlich dass alles Aufgenommene, jedes Nahrungsmittel zu körpereigenem Substrat umgewandelt wird. Im Mund und beginnt auch schon die Verdauung. Die Kohlenhydrate, also Stärke aus dem Getreide, werden schon einmal vorverdaut bevor es dann später im Dünndarm weitergeht. Durch die Geschmacksempfindungen im Mund wird auch die Ausschüttung der Verdauungssäfte stimuliert. Also kauen und schmecken sie gründlich und aufmerksam – ihr Bauch dankt es ihnen! Die Chinesische Medizin geht zudem davon aus, dass die feinen Geschmacksesenzen direkt das Herz stimulieren und die Funktionen der inneren Organe.
Sauer geht zur Leber
Süß unterstützt die Milz
Scharf stärkt die Lunge
Salzig geht zur Niere
Bitter harmonisiert das Herz
Aber alles immer nur in Maßen. Ein zuviel von einer Geschmacksrichtung kann den Organismus wiederum aus dem Gleichgewicht bringen.
Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme sondern der Genuss fördert das Allgemeinbefinden und die Lebensfreude. Nicht von ungefähr heißt es bei uns: Liebe geht durch den Magen. Die wichtigsten gesellschaftlichen und auch beruflichen Kontakte knüpft man bekanntlich nicht bei hartnäckigen Verhandlungen, sondern bei Speis und Trank im Restaurant danach. Körper und Seele sind eins und wenn wir bewusst essen und schmecken, so heißt dies auf der seelisch geistigen Ebene dass wir auch unsere Umwelt und Mitmenschen nicht nur beachten sondern „aufnehmen“. Die Fähigkeit zu Mitgefühl und Mitleid zeigt sich aus TCM Sicht in Form und Fülle der Lippen. Volle Lippen signalisieren Empathie aber auch eine Störungsanfälligkeit der Milz. Die Zunge – auch eine Herzenssache. Nicht nur der Verdauungstrakt offenbart sich im Mund den Lippen und der Zunge, wenn wir sprechen lachen und weinen. Jede Form von innerem Feuer kann sich dort zeigen sei es nun das Zungen-Brennen bei Magen-Hitze, die Aphten bei emotionaler Überlastung oder als Zeichen für eine Überforderung des Abwehrsystems ebenso wie der Lippen Herpes, bis hin zu Sprachstörungen, zum Beispiel als Folge eines Schlaganfalls oder auch nur bei Aufgeregtsein und Verliebtheit
Was können wir tun?
Wie essen? –> Genießen sie aufmerksam, gönnen sie sich ein Zeitfenster. Essen sie langsam und kauen sie gut. Nutzen Sie ihre Kaumuskeln der Mund und die Zähne brauchen Belastung
Was essen? –> warmes Essen und wenig Rohkost, harmonisch gewürzt.
Wann Essen? –> lassen sie ihrer Verdauung Zeit. 3 Hauptmahlzeiten am Tag und nicht zwischendurch essen. Abends nur leichte Kost, aber Frühstück ist ein wichtiger Start in den Tag.
Bei einem besonders anfälligen Gebiss kommt es darauf an, eine intensive Prophylaxe und Mundhygiene zu betreiben Auch die Ernährungsweise sollte kritisch betrachtet werden das energetische Netzwerk aus der TCM gibt darüber hinaus zahlreiche Denkanstöße wenn sich zum Beispiel Schwachstellen im Mundbereich trotz bester lokale Behandlung immer wieder herausstellen. Wie ist der energetische Zustand der Nieren und von Magen/Dickdarm. Hinweise finden Sie auch in der Zuordnung der Zähne zu den inneren Organen

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