Die Bedeutung der Zähne in der TCM

Die Bedeutung der Zähne geht weit über ihre Kaufunktion hinaus. Jeder Zahn steht über die Meridiane in Verbindung zu Organen und Körperregionen. Diese Erkenntnis ist für die traditionelle chinesische Medizin (TCM) schon seit Jahrtausenden eine Selbstverständlichkeit. Heute belegen auch westliche Studien das Zusammenspiel von Zähnen und Körper. Für die Zähne sind aus Sicht der TCM folgende Verbindungen wichtig- Verbindungen, die aus Sicht der westlichen Medizin kaum nachzuvollziehen sind:

  • Der Mundbereich wird vor allem durch die Magen- und Dickdarm-Leitbahn versorgt. Sehr intensiv sollte man also auch an diese inneren Organe denken, wenn sich die Zähne als sehr anfällig erwiesen haben, so, wie bei mir, der Backenzahn.
  • Die Nieren sind nicht nur für die Urinausscheidung, sondern aus Sicht der TCM für alles Essentielle wichtig, für die „Grundfesten“ unseres körperlichen, seelischen und geistigen Daseins. Dazu gehören auch der Knochen und die Zähne. Wer die Nieren mit entsprechender Nahrung unterstützt, stärkt also auch seine Zähne!
  • Die Milz – in der westlichen Medizin weitgehend vernachlässigt – ist in der Medizin der alten Chinesen zuständig für Fleisch, Bindegewebe und den Stoffwechsel: In der Zahnmedizin wichtig für das Zahnfleisch und die Ernährung der Zähne.
  • Auch die Leber kann für die Zähne eine Rolle spielen: Sie ist zuständig für den gleichmäßigen Fluss aller Energien im Körper, also auch für die gleichmäßige Verteilung zwischen oben und unten. Wenn einem „eine Laus über die Leber läuft“ oder die Wut in den Kopf steigt, so sind das Zeichen einer Leber-Störung: In diesem Fall kann es viel leichter zu Zahnschmerzen kommen.
  • Darüber hinaus existieren Reflexbeziehungen zwischen einzelnen Zähnen und Organen, bzw. auch anderen Strukturen des Organismus (z. B. Gelenke, Sinnesorgane).
    Bei einer zahnmedizinischen Versorgung sollte man also auch an die Mitbehandlung des jeweiligen Meridians zur Harmonisierung des gestörten oder störenden Energieflusses denken. Mit dem „Finger halten“ aus dem letzten Blog, kann der harmonisierende Bezug über die Meridiane zum Organ gelegt werden. Ich halte mir also sicher die Ringfinger, um Lunge und Dickdarm zu unterstützen, zusätzlich den Zeigefinger, um die Angst in den griff zu bekommen 😉

Möchtest du deine Nieren und damit die Zähne stärken? Folgende Lebensmittel helfen dir dabei:

  1. Amaranth
  2. Bohnen
  3. Brombeeren
  4. Heidelbeeren
  5. Himbeeren
  6. Hirse
  7. Hülsenfrüchte
  8. Johannisbeeren
  9. Kastanie (Marroni)
  10. Kokosnuss und -milch
  11. Rosinen
  12. Sesam (schwarz)
  13. Sesamöl
  14. Shiitake (Pilze)
  15. Sojasauce (Tamari oder Shoyu)
  16. Sonnenblumenkerne
  17. Tofu
  18. Walnuss
  19. Weintrauben (dunkle)

lass dich individuell und persönlich beraten:
info@orvil-fuer-mensch-und-tier.ch

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