Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

heisst es doch so schön… Als Kind hat mich diese Aussage wirklich erschreckt. Mich hat vieles erschreckt, denn was wir in der Sonntagsschule gelernt haben: dass da irgendein weiser alter Mann Namens Gott sitzen würde und ALLES sieht, was nicht richtig läuft, das prägte mich sehr. Jahre später las ich in der Schule „big brother“ (Roman 1984 von George Orwell) las, war es ungefähr dasselbe.

Zu wissen, dass jeder Fehler seine Folgen haben würde… (so dachte ich, als man uns erzählte, dass Gott strafen würde bei Verfehlungen), machte mich unsicher in meinem Leben und ich hütete mich davor, Projekte realisieren zu wollen, die eventuell nicht erfolgreich waren. So auch die genannten guten Vorsätze zu Silvester/Neujahr. Dass der Weg zur Hölle damit gepflastert sei, stellte mir die Nackenhaare auf.

Ich denke daran, wie viel heute noch in mir schlummert und mich wie vor 45 Jahren in Furcht und Schrecken versetzt, wenn ich damit konfrontiert werde.

Etwas, das ich mir vorgenommen habe, zog ich meist durch und ich zog es alleine durch. Niemand sollte sagen können, ich wäre gescheitert. Ein hoher Perfektionsanspruch, dem ich nie genügen konnte, wuchs aus dieser Überzeugung, welche ich zum Glück in immer neuen Situationen mit meinem Work-Buddy Barbara gemeinsam anschauen kann (the work of Byron Katie)

aber eigentlich wollte ich über die guten Silvestervorsätze sprechen. Ob abnehmen, gesünder essen, Ausgleich im Alltag oder ausreichend Sport treiben, für ein neues Jahr nimmt man sich immer viel vor. Aber die guten Vorsätze auch wirklich umsetzen, ist gar nicht so einfach. Einigen fällt es schwer den inneren Schweinehund zu überwinden. So scheitern viele Vorsätze schon am Jahresanfang. Anderen fehlen der Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen, wodurch sie ihr Ziel nie erreichen. Wir geben elf gute Tipps, wie Sie Ihre Vorsätze auch wirklich in die Tat umsetzen, ohne vorzeitig abzubrechen.

Gute Vorsätze umsetzen: 11 Tipps, damit es klappt!

  1. Kleine Ziele setzen.
  2. Ziele konkret formulieren.
  3. Belohnungen zwischendurch. – Belohnen Sie sich mit etwas, das nicht in direktem Zusammenhang mit Ihrem guten Vorsatz steht. Wollen Sie zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören, so könnten Sie sich nach einem Monat Zigarettenentzug mit einen Besuch in einem schönen Restaurant belohnen.
  4. Verbündete suchen.
  5. Nicht unterkriegen lassen.
  6. Pläne publik machen. – Je mehr Leute von Ihren Plänen wissen, desto schwerer fällt ein Rückzieher und der eigene Stolz treibt einen fast automatisch zum Weitermachen an.
  7. Früh mit der Umsetzung beginnen. – Nach einigen Tagen attestiert uns unser Unterbewusstsein, dass das Vorhaben nicht so wichtig sein kann. Um diese Folge zu vermeiden, sollten  Sie die Idee direkt in die Tat umsetzen.
  8. Nicht zu viele Vorsätze – Zu viel Verzicht zum gleichen Zeitpunkt ist kontraproduktiv. Daher sollten Sie  sich zuerst einem Vorsatz annehmen, bevor Sie einen Anderen in Angriff nehmen. So bringt es beispielsweise nichts, auf Schokolade zu verzichten, während man mit dem Rauchen aufhören möchte.
  9. Das „Wofür überhaupt?“ vor Augen führen
  10. Rituale schaffen
  11. etwas Gutes tun – die Teilnahme an einem Sponsorenlauf für einen guten Zweck kann die treibende Kraft sein, um regelmäßig zu trainieren

und nun noch ein Tipp, den ich ausprobiert habe!

Sollte es möglich sein, dass der Neujahrsmorgen in Begleitung eines kleinen Katers beginnt, ist der beste Tipp

eine MISO Suppe (die kann man sogar im MMM kaufen. Die Misopaste kann mit heissem Wasser angerührt werden und schmeckt einfach fantastisch!)

es gibt sooooo viele Tipps gegen Hang-over, aber glaubt mir, es kann manchmal einfach sein und sogar gut schmecken!

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