Der Wald stärkt das Immunsystem

Bei strahlendem Sonnenschein marschierte ich heute um 9h los, ich kann nicht genug kriegen vom Herbstwald und ich fühle mich im Herbst so vital, dass ich das Gefühl habe, bis ans Ende der Welt gehen zu können! Ich mag es, wenn ich nicht schwitze wie verrückt, wenn das Atmen so leicht geht und die Luft so frisch ist.

Während meines heutigen Marschs durch die wunderschöne Waldlandschaft sinnierte ich über die neuste Entwicklung der Corona-Zahlen nach, welche zunehmend Furcht verbreiten, das spürt man überall. Ich musste meinen Tierkommunikationskurs leider auf nächstes Jahr verschieben, weil die Einreise nach Holzschlag nicht mehr allen Schweizern möglich ist. Es fühlt sich alles an, wie gestern Abend, als ich mit Leo im Lift steckenblieb. Der Lift ist zwar gefahren, von einer Etage zur anderen, aber die Türe öffnete sich nicht… Ja, meine Gedanken flossen dahin, wie die rüstigen Schritte meiner Wanderschuhe. Der Wald ist eine Quelle des Heilwerdens, des Heilseins!

Der Wald stärkt die körpereigenen Schutzmechanismen gegen Krankheiten und fördert Heilungsprozesse. Blutabnahmen in Studien zeigten, dass die natürlichen Killerzellen des Körpers deutlich angestiegen sind, wenn man zuvor im Wald spazieren war.

Im Wald werden die Abwehrzellen vermehrt und aktiviert. Schon ein Tag im Wald führt zu einer Steigerung von 40 % der natürlichen Killerzellen im Blut, bei zwei Tagen um 50 %. Wer regelmäßige Zeiten im Wald verbringt, weist eine anhaltende positive Wirkung auf das Immunsystem nach. Grund für all die positiven Wirkungen des Waldes sind die sogenannten Terpene. Terpene stellen die größte Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe dar und die wichtigsten Bestandteile der ätherischen Öle aus Bäumen und Pflanzen.

Waldbaden ist ein Eintauchen in die Waldatmosphäre, bei dem alle Sinne geöffnet werden. Der Wald mit seinen Sträuchern, Bäumen, Moosen, Geräuschen und Luft wird erlebbar und spürbar gemacht. Das Achtsamkeitstraining in der Natur hilft dabei Kraft, zu schöpfen für den Alltag oder die Selbstheilungskräfte des Körpers zu fördern. Je mehr man die Sinne trainiert, je mehr profitiert das ganze System davon. In meinen Tierkommunikationskursen erkläre ich, wie wichtig es ist, die Körpersinne bewusst zu aktivieren, damit die hellen Sinne sich kräftigen können.

Je mehr Sinne gleichzeitig eingesetzt sind, umso besser, deshalb empfehle ich folgendes Training: sich auf das zu konzentrieren, was man hört, vom lauten bis zum leisen Klang, als würde man mehreren Schichten hintereinander lauschen… währenddessen dürfen die Augen alles wahrnehmen, was sie sehen an Farben, Bewegungen, Umrissen, Schatten…, gleichzeitig ist es herrlich zu fühlen, wie die frische Luft über die Wangen streicht, die Hände kühl sind, die Füsse den Boden durch die Schuhsohlen wahrnehmen (und darob das Lauschen, das Sehen nicht vergessen), der Geruch des würzigen Waldes und vielleicht noch ein spezieller Geruch dahinter? Rieche, was die Nase alles aufnimmt, ahm deinen Hund nach und konzentriere dich gleichzeitig auf den Geschmack im Mund. Schmecke die Zahnpasta von vorhin, der Geschmack auf der Zunge, metallisch, neutral… Was schmeckst du?…

Nutze deine Sinne möglichst oft bewusst und gleichzeitig!

Qi Gong, Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug – Stille – wirken sich ebenfalls positiv auf das Immunsystem aus und reduzieren das Auftreten von Infektionskrankheiten, indem sie Körper und Geist entlasten. Die erwähnten effektiven Methoden zum besseren Umgang mit Hektik, Eile und Überforderung. Stress kann das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen und für Viren und Bakterien anfälliger machen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass nur 20 Minuten Meditation pro Tag die Endorphine erhöhen, den Cortisolspiegel senken und positive Gedanken fördern, um eine bessere Gesundheit herzustellen.

Baue dir also regelmäßige Ruheinseln in deinen Alltag ein und variiere nach Lust und Laune, damit es nicht langweilig wird. Verbinde den Spaziergang, die Meditation, das Achtsamkeitstraining mit einem Wald- oder Parkbesuch, entspanne bei Musik oder einer Meditation, um dir etwas Gutes zu tun, für mehr Lebensfreude, Wohlbefinden und eine starke Abwehrkraft.

Ist der goldene Herbst nicht die schönste Jahreszeit? Sogar dann, wenn Nebel die Welt so klein macht, dass man sie erfassen kann? Diesen Satz hab ich als Kind mal gehört: Nebel macht die Welt so klein, dass ich sie verstehen kann...  Dieser Satz blieb mir, viele Jahre begleitet er mich immer dann, denn der Nebel die Sicht trübte... 
Heute war es anders, schon ganz früh am Morgen leuchteten die Sterne vom klaren Himmel... Ein guter Tag für ein paar Gedanken!

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