Depressionen – kommen in der grautrüben Jahreszeit öfter vor – mit Corona jedoch…

Depressionen:

Dass richtiges Essen gute Laune machen kann, hat jeder am eigenen Leib schon erlebt. Kann es aber auch seelische Leiden verhindern oder sogar lindern? Serotonin ist das Zauberwort, das wir mit Schokolade und Glück verbinden. Und das stimmt auch.
Viele neurologische Abläufe hängen an diesen Prozessen, die ich hier nicht aufzuschreiben vermag. Vertraut mir, dass Serotonin eine Schlüsselrolle im neurologischen Stoffwechsel spielt, jedoch nur im Zusammenhang mit anderen Botenstoffen auch wirken kann.
Essen das glücklich macht, sollte Lebensmittel mit einem hohen Triptophananteil und anderen Aminosäuren enthalten, welche wir in bewährten Beispielen finden: warme Milch mit Honig, Pasta mit Parmesan, reife Bananen, Bitterschokolade, getrocknete Feigen und mit dem besten Verhältnis die getrockneten Datteln. Sie sind wahre Boten des Glücks!
Ein hoher Serotoninspiegel im Hirn führt zu Entspannung, Gelassenheit, Zufriedenheit und Harmonie, sodass Depressionen im Gegenzug gedämpft werden. Neben biochemisch wirksamen Stoffen (Serotonin/Triptophan) spielt der Magen-Darmtrakt eine wesentliche Rolle! Verschiedene Bakterien und das gute Milieu müssen garantiert sein.
Reizdarmpatienten z.B. profitieren vom Bifidusbacterium!
Bipolare Störungen sind ebenfalls neurologischer Natur. Als Auslöser kommt ein Trauma in Frage (z.B. Trennungen, Verlust von nahestehenden Bezugspersonen, Mobbing, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Folter) aber auch ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus wie bei Schichtarbeitern oder Missbrauch von Alkohol/Drogen. Viele Erkrankte berichten, dass sie vor Auftreten der Krankheitssymptome stark unter Stress standen.
Aus chinesischer Sicht werden Depressionen als Milz-Qi-/Yangmangel und als Leber-Qi-Stagnation diagnostiziert, deren emotionale und psychische Einflüsse sind: mentale und psychische Überlastung, Frust, unterdrückter Ärger, Zorn, Wut, Aggressionen, Mobbing.
Hier gibt es sehr feine Abstufungen und Differenzierungen, die individuell angeschaut werden müssten. Allgemein kann ich sagen, dass es aus chinesischer Sicht wichtig ist, sich ausreichend Zeit für die Mahlzeiten zu nehmen, Ruhe, stressfreie Atmosphäre mit wenig Aussenreizen und/oder Ablenkung (TV, Zeitung, Dispute). Von den Lebensmitteln her empfehlen sich besonders: Reis, Mais, Kürbis, Datteln, Feigen, Aprikosen, Vanille, Dinkel, Grünkern, Fenchel, Spinat, Beeren, Kurkuma und Sternanis. In der dunklen Jahreszeit, wo Kurkuma, Vanille, Sternanis und trockene Früchte wie Datteln und Feigen besonders beliebt sind, helfen sie, Licht ins Dunkel zu bringen!

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