Dauerbelastungen fürs Immunsystem

Das Immunsystem ist ein komplexes Wunderwerk der Natur, darauf ausgelegt, den Organismus zu schützen.
Ob sich Bakterien, Viren oder andere Erreger im Organismus ansiedeln und vermehren können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, nämlich, wie krankmachend der Erreger ist (Virulenz) und wie fit das Immunsystem ist! Infektionskrankheiten können recht unterschiedlich verlaufen. Sie können ganz plötzlich innerhalb weniger Tage auftreten oder sich schleichend über Monate entwickeln. Chronische Infektionskrankheiten verlaufen lange Zeit unbemerkt. Anfängliche Symptome wie Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit sind unspezifischer Natur und können alle möglichen Gründe haben. Im Lauf der Zeit kommen meist weitere Beschwerden hinzu, die den Blick auf eine mögliche chronische Infektionskrankheit lenken. Wie gut das Immunsystem in der Lage ist, die Erreger in Schach zu halten, ist entscheidend für den Verlauf und die Entwicklung der Krankheit.
In der Immunabwehr werden zwei verschiedene Arten der Reaktion unterschieden. Die unspezifische, also nicht auf Erreger spezialisierte und die spezifische Abwehr.
In der Evolution entstand zuerst die unspezifische Abwehr, die von Geburt an vorhanden ist. Diese Abwehrmechanismen verlaufen seit ihrer Entstehung immer nach demselben Prinzip. Die Reaktionen der angeborenen Abwehr erfolgen innerhalb von wenigen Minuten.
Bei den Wirbeltieren ist aus dieser unspezifischen Abwehr später zusätzlich die spezifische Abwehr entstanden. Sie wird auch erworbene Abwehr genannt, da sie sich erst entwickelt, nachdem sie Kontakt mir Erregern hatte.
Ich habe mal gelesen, dass man es bildhaft so vergleichen kann: Wir haben es einmal mit der allgemeinen Schutzpolizei zu tun, die meist als erste am Tatort ist und zum anderen mit der Kriminalpolizei, die später hinzugezogen wird und deren Ermittler für besondere Aufgaben spezialisiert sind.
An vorderster Stelle in der Verteidigung des Organismus stehen erst einmal anatomische Barrieren. Sie haben die Aufgabe, dass die Erreger erst gar nicht in den Körper eindringen können oder ihn möglichst schnell wieder verlassen. Eine dieser Barrieren ist natürlich die Haut die u.a. mit ihrer Talg- und Schweissproduktion dafür sorgt, dass sich keine Keime darauf ansiedeln und vermehren können. (Die Haut ist das grösste Organ des Körpers und besonders im Herbst, wenn das Metallelement wirkt, aktiv zu sein hat. Da die Trockenheit im Metallelement die grössten Krankheitsrisiken birgt, kommt es im Herbst auch häufig zu Infektionen). Gelingt es Erregern, diese körpereigenen Schutzwälle zu durchdringen, kommen Zellen des Immunsystems auf den Plan, deren Job darin besteht, diese Eindringlinge aufzunehmen und zu verdauen. All die Maßnahmen der Immunabwehr sind hilfreich, wichtig und nützlich. Sobald jedoch Erreger gefährlicher, widerstandsfähiger, ja virulenter werden, reichen diese Verteidigungs- oder Schutzmechanismen nicht mehr aus. Hier sind dann die Sondereinheiten gefragt.
Das spezifische Abwehrsystem besteht zu einem großen Teil aus verschiedenen Zellen, die T-Zellen übernehmen hierbei besonders viele Aufgaben. T-Zellen sind eine Gruppe der Lymphozyten die das T in ihrem Namen deshalb tragen weil sie im Thymus geprägt, ausgebildet und trainiert worden sind. nachdem sie aus dem Knochenmark entstanden sind. Alle Zellen des Immunsystems haben eine gemeinsame Aufgabe sie müssen Eindringlinge – fremde Partikel – egal welcher Größe oder Herkunft, als Schädlinge erkennen und sie daraufhin unschädlich machen. Bei der Vielzahl und auch Vielfalt der körpereigenen Zellen, denen sie begegnen, ist dies kein leichtes Unterfangen. Eine Art Ausweiskontrolle hilft dabei. Jede Zelle die zum Organismus gehört, trägt auf ihrer Oberfläche ein Molekül. Sämtliche Zellen müssen sich gegenüber den Patroullieren den Zellen des Immunsystems ständig mit ihrem Ausweis legitimieren können um nicht vernichtet zu werden. Wenn Erreger es doch geschafft haben, die mechanischen Barrieren zu überwinden und sich im Körper befinden, stehen dem Immunsystem viele Möglichkeiten zur Verfügung, um das Eindringen von Erregung zu bemerken und darauf zu reagieren.
Bei chronischen Infektionen kommt die Immunabwehr den Erregern nicht bei oder die Erreger schaffen es, dem Abwehrsystem zu entkommen. Das hat verschiedene Gründe:
zum einen besitzen manche Viren oder Bakterien eine größere Widerstandskraft und sind nicht so leicht zu zerstören oder können sich extrem schnell vermehren.
zum anderen ist eben das Immunsystem nicht bei jedem Lebewesen gleich stark. Im Laufe des Lebens verändert es sich auch.
Wie gut ein Immunsystem funktioniert, hängt unter anderem mit den Genen zusammen. Im Alter zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr ist keine Reifung von T-Lymphozyten mehr möglich da sich der Tymus bis dahin zurückgebildet hat das Immunsystem muss mit den T-zellen auskommen, die sich bis dahin entwickelt haben.

Stress, seelische oder starke körperliche Belastung, Schlafmangel sind die grössten Faktoren die zu einer Abwehrschwäche führen. Bei Tieren sind auch die Haltungsbedingungen zu bedenken und dass unsere Verfassung einen Einfluss auf unsere Tiere hat.

Die Ernährung spielt bei Mensch und Tier eine entscheidende Rolle, wie stark das Immunsystem reagieren kann.

Prävention ist besser als Symptom-Behandlung: Damit die Grippeviren erst gar keine Chance haben, solltest du vor allem im Herbst dein Immunsystem unterstützen.

Um das Qi (Lebenskraft) im Gleichgewicht zu halten, gibt es viele praktische Ansätze für den Alltag. Neben unterschiedlichen Körpertechniken wie Qi Gong, Yoga, Tai Chi nimmt ein besonders wichtiger Teil die Ernährung nach den 5 Wandlungsphasen ein.

  • Warmes Essen: Besonders am morgen, aber allgemein nach Möglichkeit sind warme Speisen den kalten Gerichten vorziehen, denn: Warmes ist für den Körper leichter verdaulich und bekömmlicher.
  • Saisonal und Regional: Besonders gesund sind saisonales Obst und Gemüse aus der eigenen Region, da sie genau jene Vitamine und Nährstoffe bereithalten, die wir in der jeweiligen Jahreszeit benötigen.
  • Regelmäßiges Essen: Versuche deine Mahlzeiten regelmäßig zu gestalten. Der Körper arbeitet am besten, wenn er eine Routine in der Nahrungsmittelaufnahme hat. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten sollten dabei mindestens vier Stunden liegen.
  • Individueller Ernährungsplan: Je nach der eigenen Konstitution sind unterschiedliche Lebensmittel besonders gesund. Eine TCM-Beratung zeigt dir, welche Ernährungsweise für dich und die, die dir am Herzen liegen am besten ist!

    ich mache auch Ernährungsberatungen für Tiere!

Melde dich: 079 673 39 01

info@orvil-fuer-mensch-und-tier.ch

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