Das Element Wasser

Wasser ist die Grundlage für alles Leben auf der Erde. Körperlich ist diese Lebenskraft in der Niere gespeichert. Das Element Wasser hilft uns im Fluss des Lebens zu sein.
Wasser ist so wandelbar, zeigt sich in wunderschönen Escheinungsformen und hat eine grosse Kraft, die wir ja auch zur Energiegewinnung nutzen, nicht nur körperlich, auch zur Stromversorgung. Wasser hat immer wieder Künstler inspiriert, aber auch ich liebe das Wasser, vor allem, wenn ich ihm zusehen darf, wenn ich ihm meine Gedanken anvertrauen kann und mich von der Munterkeit und der Fröhlichkeit, von der Fähigkeit des Loslassens anstecken lasse. Wasser lädt uns ein, staunend innezuhalten, hinzuschauen und zu geniessen –und die inneren Bilder der Ruhe, Kraft und Veränderung festzuhalten –alles Eigenschaften, die in unserem Leben eine zentrale Bedeutung haben. Wenn wir stiebenden Wassertropfen in einem tosenden Wasserfall nachschauen, erkennen wir im Chaos dieser Tropfen ihre funkelnde Schönheit, aber auch die geballte Kraft, das ganze Potential, das im fliessenden Chaos steckt. Die Wassertropfen sind wie wir Menschen –jeder einzelne –in einer Krise bereit, dieses Chaos zu ordnen und damit eine neue (bessere) Welt entstehen zu lassen. Die Wassertropfen fliessen z.B. in einen See, ordnen sich, das Wasser wird ruhig. Eine glitzernde Oberfläche entsteht mit darunter sehr viel Tiefgang, welche die ganze geballte Kraft enthält. Wasser steht sinnbildlich dafür, dass auch in uns Menschen alles fliesst, das Blut, die Lymphe, die Nervenimpulse – das Leben selbst.
Wir spüren alle, wie der Fluss des Lebens uns gerade ziemlich herausfordert. Ich komme mir zuweilen vor, wie ein Riverrafter im Canion, der in dieses Abenteuer geworfen wurde und nun versucht, möglichst wenig Wasser zu schlucken und den Kopf einfach oben zu halten.
Ich denke im Moment täglich an das tolle Bild mit der Ente, die auf dem Wasser schaukelt und sich diesem Fluss hingibt. Mal gehts rasant und mal gehts gemächlich. Wir haben es gerade ziemlich rasant in unserer Zeit, nicht wahr! Wir müssen uns ganz persönlich Strategien zulegen, wie wir da am besten durchkommen… Eben, wie die Ente, das ist meine Stategie.

Ich könnte jetzt eigentlich ein feines Rezept für eine Ente posten, aber das ist fast ein bisschen frech, wenn uns die Ente schon Vorbild sein will. So denke ich, ein feines Essen, das die Nieren unterstützt, die Lebenskräfte nährt und die Lebensgeister weckt, tut Körper-Geist-Seele und den Enten gut!

feine Sesamcreme zu Wurzelgemüse

Eine wärmende Mahlzeit, die Nieren und Wasserelement stärkt, ist die Auberginen-Sesamcreme. Die Zubereitung im Ofen führt Yang zu und Sesam und Oliven versorgen den Körper mit wertvollen Mineralstoffen und Fettsäuren:

  • 1 große Aubergine
  • 1 EL Sesamsaat
  • 2 EL Sesammus (Tahin)
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 schwarze Oliven, gehackt
  • Saft ½ Zitrone
  • Salz
  • Cayennepfeffer

Die Schale der Aubergine rundherum mit einer Gabel einstechen, die Aubergine auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 250°C ca. 30 Minuten garen. Die Aubergine etwas abkühlen lassen, der Länge nach durchschneiden und das Auberginenfleisch mit einem Löffel herausnehmen.

Sesamsaat in einer Pfanne rösten bis sie Farbe annimmt.
Aubergine mit Sesammus, Olivenöl und Zitronensaft im Mixer pürieren. Mit Salz und Cayennepfeffer nach Belieben abschmecken.
In einer Schüssel anrichten und Sesamsaat und Oliven darüber geben.
Dazu schmecken gebackenes Wurzelgemüse und Vollkornbrot.

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