1. August…

da wir im nahen Schwarzwald „heimisch“ sind, ist es für uns klar, dass wir über die Grenze flüchten, wie so viele Schweizer mit Hunden auch. Ich geniesse diese Zeit, wenn überall die Menschen und ihre Hunde beisammen sind, in Gartenwirtschaften sitzen und durch den Ort schlendern. Mir fällt jedoch auf, wieviel mehr Kothaufen dann in unserem kleinen Todtmoos liegenbleiben, und das ist ja nur eines von vielen vielen Domizilen. Haben die Schweizer plötzlich, kaum über der Grenze, vergessen, dass wir den Hundekot aufnehmen und uns verantwortungsbewusst zeigen, auch im Ausland?

Ist es nicht toll, dass wir die Chance haben, eine der begehrten Unterkünfte über diese Tage zu ergattern? Bitte zeigt euch dafür erkenntlich, indem ihr euch so verhaltet, wie wir es von Touristen in der Schweiz auch gerne sehen.

Unser Leo stirbt am 1. August und an Silvester, aber auch bei Gewittern, fast vor Angst, buchstäblich, und da hilft kein Notfalltröpfchen, kein Chip und kein Globuli adäquat. Der Hund kann das, was geschieht einfach nicht einordnen! Beruhigungsmittel vom Arzt würde ich vermeiden, denn aus Erfahrung weiss ich, dass der Hund durch das künstliche Ruhigstellen, noch mehr in Angst kommt. Ich halte es so und empfehle das auch gerne weiter, dass man den Hund sich verkriechen lassen soll, wenn er mag, dass man am Besten kein Aufheben um den Abend machen sollte. Bitte versucht den Hund nicht dazu zu bringen, sich zu euch zu kuscheln, wenn er das nicht möchte. Bitte „zwingt“ dem Hund nichts auf, das verschlimmert die Situation, genauso wie wenn ihr vor lauter Mitleid auf ihn einredet, ihn mit Traurigkeit überschüttet. Der Schuss geht nach hinten los!
Bleibt selber ruhig, bietet dem Hund Schutz in den eigenen 4 Wänden, lasst ruhige Musik laufen und schliesst präventiv die Fenster und Rollos…

Leo mag es gern, wenn er mich vorlesen hört. Ich schnappe mir oft ein Buch und lese laut daraus vor. Das ist seine Art von Unterhaltung und Ablenkung 😉

So oder so, allen einen schönen 1. August!

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